Neugründung nach dem Krieg

Auf Anordnung der Besatzungsbehörde mußte eine Neugründung des Vereins erfolgen, die am 8. Juni 1946 durchgeführt wurde (Protokoll). Vorstandsmitglied konnte nur werden, wer aus der nationalsozialistischen Vergangenheit noch eine saubere Weste hatte. So musste der Vorstand neu bestellt werden.
1. Vorsitzender Hermann Engelmann
2. Vorsitzender Ernst Zirkelbach
Kassier Hermann Mayer
Schriftführer Ludwig Herzog
1. Ruderwart Anton (Toni) Landherr
2. Ruderwart Josef Wassmer
Ruderwartin für Frauen Elisabeth Engelmann
Leiter der Jugendabteilung Hans Künzi
Vertreter der Privatbootbesitzer Edmund Zimmermann
Materialverwalter Hans Künzi

Die Aufnahme des Ruderbetriebs in Waldshut war erst 5 Jahre nach Kriegsende wieder möglich - die Grundlage für einen neuen Anfang war damit geschaffen.

Ernst Zirkelbach ist von 1949 bis 1952 1. Vorsitzender

und ihm folgt während den Jahren 1952 bis 55 Walter Klatte.

In diese Zeit fällt auch unser Beitritt zum DLRG.

Die erste Trainingsmannschaft erhielt die Erlaubnis auf dem Rhein zu rudern, durfte sich aber nur 10 m vom Ufer entfernen, war namentlich gemeldet und musste den Personalausweis bei sich führen. Im Frühling 1950 fand zum 1. Mai nach 10-jähriger Unterbrechung wieder ein Anrudern auf dem Rhein statt.
1955 wurde Erich Beuttel zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Zirkelbach

Dr. Ernst Zirkelbach

 

Das Bootshaus hatte in der Kriegszeit schwer gelitten. Fensterläden und Scheiben war zerstört worden. Alles Werkzeug war abhandengekommen. Die Dollen aus Messing waren ein wertvoller Besitz, der sich zum Tauschen hervorragend eignete und die noch vorhandenen Boote waren mehr oder minder stark beschädigt. Ein unbeschädigter Zweier musste an die Besatzungsbehörden in Konstanz abgegeben werden. Ein französischer Offizier ruderte mit diesem Boot zu seinem Vergnügen auf dem Bodensee. Hartnäckig verfolgten die Waldshuter ihr Ziel, diesen wertvollen Besitz wieder zu bekommen. Mit mehreren Schriftwechseln mit den alliierten Behörden wurde dann am 12. 6. 1948 der Kasseneingang mit einer Vergütung von RM 550. vermerkt.
 

 

Wettkampfteilnahmen an Ruderregatten seit den 50er Jahren

Nach Anschaffung von verschiedenen Gig- und Rennbooten verschiedener Klassen konnte der Verein auch an größeren Regatten im In- und Ausland teilnehmen. Zu den markantesten Erfolgen des WVW zählen die von Gisbert Fels im Jahre 1959 errungenen Siege an der Internationalen Ruderregatta in Frankfurt und beim Dreiländerkampf (gegen Jugoslawien und Österreich) in Wien, wo auch Uli Kaiser einen zweiten Platz erringen konnte.

 

 

Otto Mayer mit Selder-Vierer erfolgreich

 Otto Mayer trainierte die vielen Jugendlichen auf dem Rhein und war bald erfolgreich mit einem Vierer (Selder-Vierer) und einem Achter. Davon zeugen noch Erinnerungen aus Zürich, wo der Wassersport Verein mit O. Selder (Schlag), H. Schewski, U. Kaiser, J.Kaiser, H.-J. Zapf , G. Fels , H.J. Schmidt , R. Amann , J. Glade(Steuer) erfolgreich waren.

1966 erreichte ein Doppelzweier (O. Selder / H. Schewski) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ratzeburg von 18 Booten den 5. Platz.

Fels

 

 

Schaffhausen mit Munot

Vier Waldshuter Riemenruderer mit dem sechseckigen Stern auf der Brust

 

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