In einem eindrucksvollen und harmonisch verlaufenen Festakt wurde am 12. Mai.1973 im Gasthaus Ochsen in Eschbach das 50-jährige Bestehen des Wassersportvereins gefeiert. Im Alb-Boten las man darüber: Eine glanzvolle Jubiläumsfeier dokumentierte 5 Jahrzehnte Rudersport in der Kreishauptstadt Waldshut und bekundete, welch grosse Bedeutung der Wassersport für die Gesundheit und sinnvolle Freizeitgestaltung hat. Herr Manfred Kirchgässner, Präsident des Sportausschusses, überbrachte Glückwünsche und sprach seine Anerkennung für die Leistungen des Vereines aus. Zu diesem AnlassŸ wurde auch eine kleine Festschrift herausgegeben, in der die Geschichte des Vereins kurz dargestellt ist. Bürgermeister Dr. Utsch schreibt darin in seinem Grusswort: Bei vielen nationalen und internationalen Veranstaltungen haben die Ruderer für die Stadt Waldshut beachtliche Erfolge erzielt und die Farben der Stadt würdig vertreten€œ Das Gründungsmitglied Adolf Schmidt und der langjährige Ruder- und Bootswart Hans Kunz erhielten die goldene Ehrennadel des Deutschen Ruderverbandes.
Auch sportlich war der Verein im Jubiläumsjahr erfolgreich. So konnte der junge Skuller Andreas Ebner bei den Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften in Breisach den Titel im Kunststoffeiner erringen. Der Junior-Vierer (M. Hecht, St. Luther, H. Schirmaier, M. Blume und D. Handke Stm.) errang je einen Sieg bei den Regatten in Zürich, Eberbach und auf dem Gnadensee. Die Seniorenmannschaft (H. Booz, G. Kaiser, W. Bukatiuk, R. Müller, E. Kunz Stm.) war auf dem Bodensee siegreich.
Auch bei den Veranstaltungen des Sportausschusses ist der Verein mehrmals in Erscheinung getreten. So wurde am Sportlerball 1973 der junge Skuller Andreas Ebner zum Sportler des Jahres gewählt. Auch im Jahr 1974 stellte Waldshut in dieser Kategorie den baden-württembergischen Jugendmeister mit Achim Fischer. 1975 erfolgte die Wahl des langjährigen Ruder- und Bootswarts Hans Kunz zum „Trainer des Jahres. Ihm gebührt hervorragender Anteil an den sportlichen Erfolgen der Ruderinnen und Ruderer. Im darauf folgenden Jahr wurde der Kanufahrer Günther Schröter als Sportler des Jahres ausgezeichnet, der unter anderem beim Berliner Kanu-Marathon 1977 einen beachtlichen 3. Platz unter 655 Teilnehmern erreicht hatte. Günther Schröter war als Marathon-Paddler bekannt und hat jahrelang enorme Kilometerleistungen bis zu 12.000 km jährlich gepaddelt.
Ein lang gehegter Wunsch ging für den Verein in Erfüllung, als anlässlich des Anruderns im Mai 1975 ein neuer Doppelzweier getauft werden konnte. Die Anschaffung war ermöglicht worden durch die vielen Spender und durch die Unterstützung des Sportausschusses, dessen 1. Vorsitzender, Manfred Kirchgässner, das neue Boot auf den Namen „Forelle€œ taufte. Das erste Rennen mit dem neuen Boot bestritten auf dem Zuger See bei Cham die Ruderer Markus Hecht und Wolfgang Klein, die das kleine Finale gewinnen konnten. Es ist nicht möglich, alle Regattabesuche und Erfolge in dieser Zeit im In- und Ausland einzeln aufzuführen.  Auf nationalen und internationalen Ruderregatten beträgt die Zahl der Siege bis zum Jahr 1978 insgesamt über 130.
Neben dem Wettkampfrudern wurden auch Wanderfahrten auf Schweizer Seen, dem Schluchsee sowie auf Rhein und Aare durchgeführt. 35 Ruderer und Ruderinnen wurden bisher mit dem Fahrten- und Leistungsabzeichen des Deutschen Ruderverbandes ausgezeichnet.   
   




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