Orkan Lothar

Alles begann mit einer Katastrophe: Der gewaltige Orkan Lothar fegte am 26. Dezember 1999 über Teile Europas hinweg. Auf seinem Weg Richtung Europa wuchs er zu einem gewaltigen Sturm heran. Man muss schon weit in der Geschichte zurückgehen, um ähnliche Orkanstärken zu finden. Im Jahre 1990 richtete Vivian großen Schäden im Alpeninnern der Schweiz an. Der gewaltige Orkan Lothar deckte einen Teil unseres Daches ab und beschädigte die Dachkonstruktion.
Lothar forderte 14 Tote und verursachte einen Schaden von 1780 Mio. CHF. Im Jahrbuch des Oberaargau steht zu lesen: «Ganze Wälder hatte der Sturm „Lothar“ umgefegt. Kreuz und quer lagen die Bäume am Boden, wie hingeworfene Streichhölzer. Viele waren samt den Wurzeln ausgerissen worden. Einzelne Bäume ragten aus dem Chaos heraus, davon etliche geknickt, abgedreht, gespalten. Ganze Landschaften trugen nach dem Sturm ein anderes Gesicht, vorher baumbestandene Hügelkuppen waren plötzlich kahl, die Bewohner erkannten oft ihre Umgebung kaum wieder.»
Auf dem Feldberg im Schwarzwald wurde das Windmessgerät der Wetterstation durch einen Stromausfall außer Betrieb gesetzt; die letzte verwertbare Anzeige war 212 km/h. Die stärksten Böen wurden mit 272 km/h auf dem Hohentwiel bei Singen gemessen.
Das Dach unseres Bootshauses wurde teilweise zerstört. Eine größere Fläche von Ziegeln riss der Sturm weg. Glücklicherweise befand sich zu dieser Zeit niemand auf dem Rheinweg.

MMM

Bilddokumentationen des Bootshausneubaues
siehe Untermenu

MMM

Renovation oder Neubau

Sowohl auf der Jahreshauptversammlung 2000 als auch 2001 wurde über die Frage gesprochen, was nach 40-jährigem baulichen Stillstand am Bootshaus an Arbeiten notwendig sei: Das Bootshaus war in einem schlechten Zustand. Die Ostfassade wies einen langen Riss auf, der schon lange beobachtet wurde. Eine Isolation fehlte vollständig, was eine ganzjährige Nutzung unmöglich machte. Die Bootshalle war sehr eng, schlecht beleuchtet und stieß an die Kapazitätsgrenze. Der Aufgang zu den Clubräumen war so schmal, dass nur eine Person den steilen Aufgang betreten konnte.

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2002


Am Freitag, dem 22. Februar 2002, um 20.00 Uhr, fand dann im Bootshaus die außerordentliche Mitgliederversammlung statt.  37 Mitglieder waren erschienen.
Einziger Tagesordnungspunkt war das Thema «Bootshaus». Dem Vorschlag des Vorstandes, ein Baugesuch für den Neubau des Bootshauses zu erstellen und beim Badischen Sportbund die Fördermittel zu beantragen, stimmten 32 Mitglieder zu, zwei stimmten dagegen und es gab eine Enthaltung. Zwei jugendliche Mitglieder durften laut Satzung nicht mitstimmen.

 

Bootshaus 2002 mit Riss in der Fassade (rechts)

 

 

Tolle Ergebnisse der Rennruderjugend 2002

Robin Ehrminger nahm im Mai an der internationalen Junioren-Regatta in Köln teil. Er gewann alle 4 gemeldeten Rennen.

     

Juni 2003 Robin Ehrminger an die WM

Nach seinen Erfolgen im letzten Jahr – Deutscher Meister und Baden-Württembergischer Meister, zusammen mit Felix Löffler – hatte sich Robin Ehrminger für die Junioren-WM 2003 in Athen qualifiziert.
Felix und Robin gewannen den Doppelzweier ohne Steuermann vor Gaflik/Bodovski, den letztjährigen Vize-Weltmeistern.
     

Weitere Großerfolge im Jahr 2004 und 2005

Robin Ehrminger kehrte überglücklich mit einem dritten Platz von der Weltmeisterschaft in Spanien zurück und wurde in Waldshut stürmisch empfangen. Mit Felix Löffler (Ruderclub Rheinfelden) wurde er deutscher Meister. Im gleichen Jahr wurde er zum Sportler des Jahres gewählt.
Aber auch die Masters ließen sich nicht lumpen. Markus Grobert holte sich den deutschen Meister. Zusammen mit Christoph Hagen, seinem Cousin, erkämpften sie sich viele Siege.

     






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